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Neue Medien

Patrick Ness, Das Morgen ist immer schon jetzt, cbj

Was, wenn man NICHT einer der Außerwählten ist, wie sie immer in den Büchern beschrieben werden? Wenn man nicht der Held ist, der sonst üblicherweise die Zombies bekämpft, oder die Seelenesser oder was immer gerade das nächste unheilbringende Wesen sein mag, das die Welt bedroht. Was, wenn man einer ist wie Mikey? Der einfach nur seinen Abschluss hinbekommen möchte und zum Schulball gehen und vielleicht irgendwann den Mut aufbringen, Henna um ein Date zu bitten – bevor irgendjemand die Schule in Schutt und Asche legt. Wieder mal. Denn manchmal gibt es stinknormale Probleme, die echt wichtiger sind als der nächste Weltuntergang, und angesichts derer man erkennt, dass das eigene ganz normale Leben absolut einzigartig und außergewöhnlich ist.

Astrid Frank, Unsichtbare Wunden, Urachhaus

Anna ist ein hübsches, kluges und fröhliches Mädchen. Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt sie von ihrem Vater ein Tagebuch geschenkt: »Für deine Geheimnisse«, sagt er.
Doch Anna hat keine – bis ihre beste Freundin sich von ihr abwendet und in der Schule eine verhängnisvolle Mobbingspirale einsetzt.
Realistisch, psychologisch klug und bewegend stellt Astrid Frank Mobbing als gruppendynamischen Prozess mit seinen dramatischen Folgen dar.

Julie Leuze, Herzmuschelsommer, Ravensburger

Als Kim erfährt, dass sie nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht worden ist, fährt sie kurz entschlossen zu ihren leiblichen Eltern in die Bretagne, um dort den Sommer zu verbringen. Diese Begegnung allein wäre schon aufwühlend genug, doch dann trifft Kim auch noch Padrig. Der nachdenkliche Junge, der viel Zeit auf einer Klippe am Meer verbringt, berührt ihr Herz sofort. Doch er hat ein dunkles Geheimnis...

Carolin Philipps, Talitha, Obelisk

Talithas hat eine Familie, der Vater ist Arzt, die Mutter kümmert sich um sie und ihre beiden Brüder in einem Dorf 30 km nördlich von Damaskus. Bis muslimische Rebellen das Dorf erobern, die Klöster und Kirchen zerstören und ein Blutbad anrichten. Bei dem Angriff kommt Talithas Bruder Noah ums Leben. Die Familie flieht, zuerst nach Syrien dann nach Europa bis Wien. Von dort wollen sie zu Verwandten nach Deutschland, doch sie werden getrennt. Bis sie wieder Kontakt haben, befinden sich Talitha und ihr noch lebender Bruder auf deutscher und die Eltern auf österreichischer Seite der Grenzen. Die Grenzen sind geschlossen.

Olivia Vieweg, Schwere See, mein Herz, Suhrkamp

Heidi lebt an der Nordsee und steht kurz vor ihrem dreizehnten Geburtstag. Alles verändert sich gerade: ihre Wünsche, ihre Vorlieben, ihr Körper. Und auch ihr Blick auf die Welt. Denn sie ist das erste Mal so richtig verliebt. Doch anstatt wie ihre Freundinnen einen der coolen Jungs aus der Klasse oder den Star einer Boygroup anzuschmachten, hat sie sich ausgerechnet in einen Kapitän der Hochseefischerei verliebt. Griesgrämig ist er, komplett humorfrei und von ihrer Schwärmerei ziemlich angenervt. Wann immer es geht, wartet sie am Hafen auf ihn. Und obwohl er nur Spott für sie übrig hat, lässt sie sich nicht von dieser unmöglichen Liebe abbringen, trotz aller Widerstände. Eine maritime Coming-of-Age-Geschichte mit einer jungen Heldin, die die Liebe entdeckt und zu ganz neuen Ufern aufbrechen will …

Petra Maria Schmitt, Christian Dreller, Wo geht der Astronaut aufs Klo? Vorlesegeschichten, Ellermann

Hat ein Tausendfüßler wirklich 1000 Füße? Warum tut Haareschneiden nicht weh? Und wie kommt der Regen in die Wolken? In diesem Buch werden 19 häufig gestellte Kinderfragen spielerisch beantwortet. Denn es handelt sich hierbei nicht um ein Sachbuch, sondern um ein ganz wunderbares Geschichtenbuch, das sicherlich auch für den Vorlesenden die eine oder andere Erkenntnis birgt.

Saskia Hula, Ina Hattenhauer, Ein Hauptgewinn ist immer drin! Nilpferd Verlag

Winnie und Banane sind begeistert: Ein Flugblatt verspricht ihnen den Hauptgewinn, ein riesiges Trampolin! Nur schnell den Gewinnschein ausgefüllt, dann portofrei ab in die Post! Um Platz für das Trampolin zu schaffen, räumen die Freunde das Wohnzimmer leer. Wofür sie den Platz dann wirklich brauchen, hätten sie sich nicht träumen lassen: Für die Berge von Werbung nämlich, die über die nächsten Tage bei ihnen eintrudelt.

Uticha Marmon, Die vier Sommersprossen, Schneiderbuch

Mali und Samira sind entzückt, denn bei den Schafen auf dem Deich gibt es Nachwuchs! Aber eines der Lämmchen kann nicht von seiner Mama versorgt werden. Da muss Hilfe her. Aktion Nummer eins: Namensfindung. Die Kleine heißt Ursula, ganz klar (und wenn Luk sich auf den Kopf stellt)! Nächster Schritt: eine Ersatzmama zum Kuscheln. Na ja, vielleicht eher ein Ersatz(Hunde)bruder. Läuft doch wie geritzt… bis nachts ein Fuchs um den Stall schleicht!

Bart Moeyaert, Mut für drei, Hanser

Was ist Mut? Die kleinen Helden dieses Buches wissen es ganz genau: einer Versuchung zu widerstehen ist mutig. Sein Recht auf Eigenständigkeit einzufordern ist mutig. Sich gegen den Schulrowdy zur Wehr zu setzen ist mutig. Wie schwierig das manchmal ist, aber auch wie sehr es sich lohnen kann, Mut zu beweisen, davon erzählt Bart Moeyaert in diesem Buch.

Marlies Schiller, Kreative Kindergeburtstage feiern, Ravensburger

Dieses Buch hilft bei der Planung und Durchführung der nächsten Party und gibt neben tollen Spiel- und Bastelideen Tipps für eine originelle Deko und leckere Gerichte: von gebastelten Blechdosen-Robotern über Partykronleuchter bis hin zu Kinder-Sushi.

Anna Kövecses, Tausend Sachen (Lern deine ersten Worte mit der kleinen Maus), Jacoby Stuart

Die Welt ist vielfältig und bunt, besonders für die Kleinsten. Und es gibt so viel zu entdecken: Farben, Formen, Zahlen, Menschen, Berufe, Tiere, Gegensätze sowie die Wörter, die zu den Sachen gehören! Und all das in einem einzigen Buch! Es gibt immer wieder neue Bücher, mit denen die Kleinen zählen, Formen erkennen oder Farben unterscheiden lernen. In diesem Buch gibt es das alles, aber noch viel, viel mehr. Tausend Sachen ist ein ganzes Weltentdeckungskompendium für kleine Kinder. Und auf jedem Bild hat sich auch noch die kleine Maus versteckt, die es zu finden gilt. Für die Kleinen ein großer Spaß ...

Dagmar Geisler, Wohin mit meiner Wut (Emotionale Entwicklung für Kinder ab 5), Loewe

Bist du auch manchmal wütend? Ich schon. Manchmal habe ich so eine Wut, da würde ich am liebsten ganz laut schreien, da möchte ich jemanden anbrüllen, da würde ich gern irgendetwas zerfetzen oder irgendwo dagegen treten. Wenn ich wütend bin, klopft mein Herz viel schneller als sonst, mir ist ganz heiß und mein Kopf wird rot wie eine Tomate. Dieses Buch zeigt auf einfühlsame Weise, welche Arten der Wut es gibt. Gleichzeitig gibt es Anlass, mit Kindern über dieses wichtige Gefühl zu sprechen und bietet Lösungsvorschläge zum Umgang mit der Wut.

Patrick Wirbeleit, Max Fiedler, Antonia war schon mal da, Reprodukt

Wenn gute Freunde reisen gehen, gibt’s unterwegs ganz viel zu sehen. Das denken sich auch der kleine Biber und seine Freunde Buntspecht, Lurch und Igel. Schnell noch Antonia abgeholt und nichts wie los in die weite Welt! Womit sie nicht gerechnet haben: Antonia hat keine Lust. Nicht nur das, sie behauptet auch noch frech, sie habe die Welt längst gesehen. So machen sich die vier eben ohne ihre Freundin auf die Socken. Wie groß ist ihr Erstaunen, als sie feststellen: Ob hoch in den Bergen oder in den Tiefen des Meeres… Antonia war schon mal da!

Ronan Badel, Der faule Freund, Peter Hammer Verlag

So faul ist das Faultier, dass es nicht mal beim Kartenspielen mitmacht. Schlange, Papagei und Frosch zocken, das Faultier baumelt schlafend am Ast. Wir befinden uns im tropischen Regenwald, ganz oben im Geäst. So überaus faul ist das Faultier, dass es sich nicht mal rührt, als der Baum kippt! Jemand hat am Stamm gesägt, Schlange, Papagei und Frosch können gerade noch den benachbarten Baum entern, das Faultier aber kracht zu Boden und landet mitsamt dem tropischen Holz auf dem Transporter des Waldarbeiters. Und schläft. Die Freunde sind schockiert und die Schlange beschließt, den Schläfer zu retten.

Georg Bydlinski, Monika Maslowska, Wir träumen uns ein Land, Tyrolia

In diesem Fall ist klar, was zutrifft: Georg Bydlinski, seit vielen Jahren Garant für humorvolle, aber auch hintergründige Texte sowie für feinfühlig sprachspielerische Lyrik feiert heuer seinen 60. Geburtstag und ist kein bisschen müde. Anlass genug, gemeinsam mit ihm ein Buch entstehen zu lassen. Doch noch mehr: Animiert durch eine Sammlung von zarten, märchenhaften Illustrationen von Monika Maslowska verfasste Georg Bydlinski in seiner bewährt sprachkünstlerischen Art kurze Zweizeiler, die das Geheimnisvolle dieser Bilder aufgreifen und darüber hinausweisen, Gedankenspielräume eröffnen und die möglichen Geschichten dahinter erahnen lassen. Da gibt es dann so wunderschöne Zeilen wie „Weil du mein Haus bist, bin ich deins. Wir sind drei und dennoch eins.“ oder „Nur eins, dann bin ich wieder still: Lass bitte frei, was fliegen will!“

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